KI-Tools für kleine Unternehmen im Überblick
„KI-Automatisierung“ klingt für viele kleine Unternehmen nach einem großen, teuren Projekt. In der Praxis reichen oft ein paar gut eingerichtete Tools, um jede Woche mehrere Stunden Fleißarbeit einzusparen. Hier ein Überblick über die vier Tools, mit denen ich am häufigsten arbeite.
ChatGPT – Texte, Antworten, Ideen
ChatGPT eignet sich hervorragend für alles Textbasierte: Antworten auf häufige Kundenanfragen vorformulieren, Social-Media-Texte entwerfen, E-Mails professionell formulieren oder Ideen für Marketing-Inhalte sammeln. Wichtig: KI-Texte sollten immer von einem Menschen gegengelesen werden, bevor sie rausgehen.
Zapier – einfache Verknüpfungen
Zapier verbindet unterschiedliche Web-Tools miteinander, ohne dass du programmieren musst. Typisches Beispiel: Ein neuer Formular-Eintrag landet automatisch in einer Tabelle und löst gleichzeitig eine Benachrichtigung per E-Mail oder Chat aus. Ideal für einfache, geradlinige Automatisierungen.
Make – mehr Kontrolle bei komplexeren Abläufen
Make (ehemals Integromat) funktioniert ähnlich wie Zapier, bietet aber mehr Kontrolle über Verzweigungen, Bedingungen und Datenverarbeitung. Sinnvoll, sobald ein Workflow mehrere Schritte oder Entscheidungen enthält – etwa: Anfrage prüfen, passende Kategorie zuordnen, unterschiedliche Antworten je nach Kategorie versenden.
n8n – die flexible Open-Source-Alternative
n8n ist ein selbst hostbares oder cloudbasiertes Automatisierungstool mit viel Flexibilität für technisch versiertere Anwendungsfälle, etwa wenn eigene APIs eingebunden werden sollen oder Datenschutz-Anforderungen eine eigene Infrastruktur nötig machen.
Welches Tool passt zu dir?
- Einzelne, einfache Automatisierung: Zapier reicht meist aus.
- Mehrstufige Prozesse mit Bedingungen: Make bietet mehr Kontrolle.
- Hohe Flexibilität oder Datenschutz-Anforderungen: n8n ist einen Blick wert.
- Texterstellung und Kundenkommunikation: ChatGPT als Ergänzung zu jedem der drei.
In der Praxis kombiniere ich meist mehrere dieser Tools, je nachdem, welcher Prozess automatisiert werden soll. Am wichtigsten ist nicht das Tool selbst, sondern die Frage: Welche wiederkehrende Aufgabe kostet dich am meisten Zeit?
Nicht sicher, wo du anfangen sollst?
Schreib mir, welche Aufgaben bei dir jede Woche wiederkehren – im kostenlosen Erstgespräch zeige ich dir, was sich lohnt.
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